Vorstellung der Fächer

Profilfächer

Das Fach Betriebswirtschaftslehre (einschließlich Rechnungswesen) hat das Ziel, den Schülerinnen und Schüler

  • die grundlegenden unternehmerischen Entscheidungen bezüglich der Gründung eines Unternehmens und der Begründung von Arbeitsverhältnissen zu vermitteln.

  • eine breite und vertiefte Allgemeinbildung zu vermitteln und sie gleichzeitig auf Führungspositionen und anspruchsvolle Tätigkeiten im Unternehmen vorzubereiten. 

  • zielgerecht auf eine vertiefte ökonomische Allgemeinbildung hinzuführen sowie auf einschlägige Studiengänge der Wirtschaftswissenschaften und Berufsausbildungen im Bereich Wirtschaft und Verwaltung vorzubereiten 

Inhaltliche Schwerpunkte in der Einführungsphase:

  • Rechtliche Grundlagen des Handelns privater Haushalte und Unternehmen

  • Betriebswirtschaftliche Grundlagen des Handelns privater Unternehmen

  • Grundlagen der doppelten Buchführung

Inhaltliche Schwerpunkte in der Hauptphase:

  • Marketingmanagement

  • Materialmanagement

  • Produktionsprozesse

  • Kosten- und Leistungsrechnung

  • Personalmanagement

  • Investitions- und Finanzierungsprozesse

  • Jahresabschluss der Kapitalgesellschaft

  • Projektarbeit

Das Fach Volkswirtschaftslehre hat das Ziel, die Schülerinnen und Schüler

  • in Bezug auf das aktuelle Zeitgeschehen zur Beurteilung von Fakten, Strategien, Instrumentarien, sowie unterschiedlicher ordnungs- und wirtschaftspolitischer Positionen zu erziehen. 

  • zielgerecht auf eine vertiefte ökonomische Allgemeinbildung hinzuführen sowie auf einschlägige Studiengänge der Wirtschaftswissenschaften und Berufsausbildungen im Bereich Wirtschaft und Verwaltung vorzubereiten  

Inhaltliche Schwerpunkte in der Einführungsphase:

  • Vermittlung der Grundgedanken ökonomischen Handelns

  • Wirtschaftliches Handeln nach dem ökonomischen Prinzip

  • Wirtschaftsordnungen und das Ordnungssystem der sozialen Marktwirtschaft

  • Preisbildungsprozesse 

Inhaltliche Schwerpunkte in der Hauptphase:

  • Preisbildung bei verschiedenen Marktformen

  • Die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank

  • Geldmenge und Geldschöpfung

  • Inflation und Geldpolitik 

  • Wirtschaftspolitische Konzepte zur Wachstumsförderung

  • Ausgewählte Problemfelder der Wirtschaftspolitik

  • Zahlungsbilanz und Wechselkurse

  • Regionale wirtschaftliche Integration am Beispiel der EU

  • Globalisierung

Das Fach Gesundheit hat das Ziel, die Schülerinnen und Schüler

  • zu gesundheitsförderndem Verhalten anzuleiten. Ihr Körperbild und ihr Körperverständnis sollen in positiver Weise geformt werden, indem sie die Prozessabläufe innerhalb ihres eigenen Körpers verstehen. Daher steht in jedem Lerngebiet die Prävention und Gesundheitsförderung im Vordergrund. 

  • zielgerecht auf einschlägige Studiengänge der Gesundheitswissenschaften und Berufsausbildungen im Bereich Gesundheit vorzubereiten. Dabei werden Lerninhalte aus verschiedenen Fachgebieten wie Medizin, Biometrie, Biologie, Chemie, Sport, Sozialwissenschaften und Psychologie aufgegriffen.

Inhaltliche Schwerpunkte in der Einführungsphase:

  • Der Mensch und die Bedeutung seiner Gesundheit

  • Der Mensch und die Funktionsweise seines Körpers

  • Der Mensch in seinen verschiedenen Lebensphasen

Inhaltliche Schwerpunkte in der Hauptphase:

  • Der Mensch im Fokus der Gesundheitswissenschaften (Public Health)

  • Der Mensch und seine Ernährung 
    (Nahrungsmittel, Nährstoffbedarf, Nahrungsindustrie)

  • Der Mensch im Umgang mit Infektionskrankheiten 
    (Erreger, Immunsystem, Therapie)

  • Der Mensch im deutschen Gesundheitssystem 
    (Kranken- und Gesundheitsversorgung)

  • Der Mensch im Umgang mit Zivilisationskrankheiten 
    (Herz-Kreislauferkrankungen, Krebs)

  • Der Mensch und die Bedeutung seiner psychischen Gesundheit 
    (Ursachen und Folgen von Stress und Alkohol)

Das Fach Pädagogik/Psychologie hat das Ziel,

  • den Schülerinnen und Schülern erziehungswissenschaftliches und psychologisches Orientierungswissen zu vermitteln.

  • neben einer fundierten Allgemeinbildung im Bereich Gesundheit und Soziales die Grundlagen für ein erfolgreiches Studium bzw. eine Ausbildung in diesem Berufsbereich zu schaffen.

Inhaltliche Schwerpunkte in der Einführungsphase:

  • Psychologie und Pädagogik als Wissenschaften

  • Gruppenpädagogische Prozesse

  • Wissenschaftliches Arbeiten am Beispiel von Gedächtnis und Intelligenz

  • Erziehungsprozesse 

  • Pädagogische Institutionen 

Inhaltliche Schwerpunkte in der Hauptphase:

  • Wahrnehmung (Sinnesorgane, Reizaufnahme und Reizverarbeitung)

  • Emotion und Motivation (Bedeutung für das menschliche Handeln)

  • Lerntheorien

  • Persönlichkeit und psychische Erkrankungen (Diagnostik und Therapie)

  • Erziehungshandeln (Mündigkeit, Erziehungsmittel, Inklusion)

  • Soziale Einstellungen (Werte, Normen)

  • Resilienz (kritische Lebensereignisse und deren Bewältigung)

  • Psychoanalyse und psychischer Erkrankungen

Seminarfächer

Im Seminarfach „Angewandtes Marketing“ geht es darum, die vielfältigen Schulveranstaltungen wie z.B. die Projektwoche, den Tag der offenen Tür oder die Informationsveranstaltung des Günter-Wöhe-Gymnasiums zu vermarkten. 

Dabei sollen unter anderem Werbeplakate sowie Zeitungsberichte erstellt, Events geplant oder Videos gedreht und geschnitten werden. Die jeweiligen Werbemaßnahmen werden im Vorfeld abgestimmt und gemeinsam im Team umgesetzt. Es geht dabei von der Ideenfindung über kreative Lösungsansätze bis zur tatsächlichen Realisierung der Marketingaktivitäten. 

Grundlage für die Gestaltung der Werbemittel ist das Know-How über Werbung. Aus diesem Grund wird neben dem kreativen Prozess theoretisches Wissen vermittelt, welches in die Ergebnisse mit einfließen soll. 

Themen und zeitliche Gliederung

1. Halbjahr:   Marktforschung und Klassische Werbung
2. Halbjahr:   Online-Marketing
3. Halbjahr:   Sozial-Media-Marketing
4. Halbjahr:   Event-Marketing

Die Cajon (sprich: Ka-chon) ist eine aus Kuba und Peru stammende Kistentrommel, die mit den Händen gespielt wird. Das Seminarfach „Cajon-Trommeln“ ermöglicht den Schülerinnen und Schülern eine umfassende Beschäftigung mit diesem faszinierenden Instrument. Dabei vereint es fünf Fächer:

1. Arbeitslehre: Die SchülerInnen bauen sich zunächst selbstständig ihre eigene peruanische Cajon. 

2. Geschichte: Die SchülerInnen setzen sich nach einer Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten geschichtswissenschaftlich mit den Themen „Kolonialismus“ und „Sklavenhandel“ auseinander.

3. Informatik: Die SchülerInnen lernen den Umgang mit dem Notensatzprogramm GNU LilyPond. 

4. Musik: Die SchülerInnen setzen sich musikwissenschaftlich mit dem Ursprung der Trommeln, der Geschichte der Cajon und einzelnen Musikstilen auseinander und es wird natürlich getrommelt.

5. Betriebswirtschaftslehre: Die SchülerInnen helfen bei der Organisation und Durchführung der Cajon-AG, die vor allem sozial benachteiligten Schülerinnen und Schülern das Erlernen eines Instruments bzw. das Musikmachen ermöglichen soll.

Im Seminarfach „Cambridge“ bereiten wir uns gemeinsam auf die Teilnahme an der Prüfung des  Cambridge Certificate of Advanced English (CAE) vor. Diese wird weltweit an einem gesammelten Termin im Dezember des ersten Halbjahres der HGO durchgeführt. Das Zertifikat ist weltweit anerkannt und ersetzt an vielen Universitäten und Hochschulen einen fremdsprachlichen Eingangstest. Auch bei Arbeitgebern hat dieses Zertifikat einen hohen Stellenwert. 

Inhalte der Prüfung sind Lesen, Schreiben, idiomatische Grammatik und Mündlichkeit. Alle diese Bereiche werden in den Kurshalbjahren trainiert und die standardisierten Aufgabenformate eingeübt. Regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit in den Übungsphasen sind grundlegende Kriterien der Notenfindung, außerdem wird über die Kurshalbjahre ein Portfolio mit Übungsaufgaben erstellt, aber es werden hier keine schriftlichen Arbeiten geschrieben.

„Beim Darstellenden Spiel existiert ein Spannungsverhältnis zwischen Ästhetik und Pädagogik. Der Anspruch des Theaters zielt auf die Zuschauer; der Anspruch des Darstellenden Spiels zielt in erster Linie auf den Schüler / die Schülerin und dann erst auf den Zuschauer, das heißt, die Schüler/-innen und die Darstellungsprozesse, der Einsatz des Körpers sowie die gestischen und mimischen Möglichkeiten der Schüler/-innen stehen im Mittelpunkt.“ (Quelle: Lehrplan Darstellendes Spiel April 2008 – Seite 3)

Einfach ausgedrückt: Techniken des Theaters erlernen, um sich selbst besser „verkaufen“ zu können …. zum Beispiel bei einem Vorstellungsgespräch.

Der Begriff Digitale Transformation bezeichnet erhebliche Veränderungen des Alltagslebens, der Wirtschaft und der Gesellschaft durch die Verwendung digitaler Technologien und Techniken sowie deren Auswirkungen. Die digitalen Technologien entwickeln sich rasant. 
Alle reden über Digitalisierung. Aber was heißt das konkret für Unternehmen? Wer hätte vor wenigen Jahren an die Apple Watch, Amazon Alexa, Uber oder Adidas gedacht?
Der Sportartikelhersteller Adidas passt jetzt die Schuhe den Wünschen seiner Kunden an – mit einem 3D-Druck-Verfahren. Adidas hat im Jahr 2017 zusammen mit dem Kunststoffverarbeiter Oechsler die Speedfactory im fränkischen Ansbach gestartet. Ein 3D-Druck-Verfahren lässt es zu, Einzelstücke nach individuellen Kundenwünschen am Computer zu entwickeln und herzustellen.
Bereits jetzt kannst du bei miadidas deinen eigenen Look kreieren. Egal ob Schuh oder Kleidungsstück, du bestimmst das Aussehen und setzt damit dein persönliches Style-Statement. 

Das Beispiel Adidas zeigt, dass schnelle und flexible Entscheidungsprozesse heute für Unternehmen unerlässlich sind um konkurrenzfähig zu sein. Deshalb müssen die Unternehmensabläufe optimiert werden, um die Produktion zu verbessern und die Kunden zufrieden zu stellen. Der Einsatz hoch-entwickelter Analysesoftware wird heute genutzt, um Unternehmensdaten jeglicher Art zu untersuchen und zu interpretieren und damit die Abläufe zu optimieren.

Ziel des Seminarfachs ist es den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern das vielfältige Theaterangebot in Saarbrücken und Umgebung näher zu bringen. 

Daher beinhaltet der Kurs neben der Theorie natürlich auch zahlreiche Besuche von Theater-, aber auch Ballett- und Musicalaufführungen, denn die Schülerinnen und Schüler sollen nicht nur die theoretischen Grundlagen des Theaters kennenlernen, sondern auch die Stückenach deren Besprechung im Unterricht live genießen können. Selbstverständlich geschieht dies nicht ohne im Anschluss eine kritische Haltung zu dem Gesehenen einzunehmen und sowohl Auffälligkeiten als auch persönliche Eindrücke zu diskutieren.    

Inhalte:

Zum Bereich der zu erschließenden Theatertheorie gehört dabei sowohl der Bau von Kulissen und die Konzeption passender Bühnenbilder als auch die Wissenschaft des darstellenden Spiels, also wie die Schauspieler beispielsweise durch Betonung, Mimik und Gestik ihren Figuren Leben einhauchen. 

Zusätzlich wird aber auch untersucht, wie bereits existierende literarische Stücke umgewandelt werden, da sie im Vergleich zu gedrehten und nachbearbeiteten Kinofilmen für einen relativ eingeschränkten Rahmen, nämlich die abgeschlossene Bühne, angepasst werden müssen. Doch oft ist auch gerade der ausgeweitete Vergleich nicht nur von Buchvorlage und Stück, sondern von Buchvorlage, Stück und Filmadaptation besonders spannend und kann bei entsprechendem Spielplan durchaus ins Auge gefasst werden.

Da sowohl der genaue thematische Aufbau als auch der Inhalt des Seminarfachs vom Spielplan der umliegenden Schauspielhäuser abhängig sind, können hierzu noch keine genaueren Angaben gemacht werden.

Im Seminarfach „Webprogrammierung“ gestalten wir in Kleingruppen Internetprojekte - eine sinnvolle Ergänzung zum Neigungsfach „Wirtschaftsinformatik“.

Inhalte:

Neben HTML und JavaScript arbeiten wir hauptsächlich mit PHP, CSS und MySQL, der gleichen Technik, die u. A. Facebook zugrunde liegt. Erlernt wird das Programmieren allerdings im Neigungsfach, im Seminarfach liegt der Fokus auf selbstständigem Arbeiten.

Auch jenseits des Programmierens bietet das Seminarfach „Webprogrammierung“ vielfältige Aufgaben im grafischen und konzeptionellen Bereich.

Bilder spielen für die meisten Webauftritte eine große Rolle. Entsprechend zahlreich sind im Seminarfach die Möglichkeiten sich mit Fotografie und digitaler Bildbearbeitung auseinanderzusetzen.

Wer sich sprachlich gerne betätigt, erhält beim Verfassen von Artikeln sowie deren Recherche, bei der Analyse von Benutzerbedürfnissen sowie bei der Planung der Navigationsstruktur für unterschiedliche Ausgabemedien (z.B. Handy, Tablet, Computer, …) einen Vorgeschmack auf möglichen Aufgaben.

Am Ende sollen Projekte stehen, die dauerhaft online zu erreichen sind.